Der Hexe schauervolleS HausLag hinter seinem Nucken,
Und Pfade durch den wüsten HainZeigt' ihm des Himmels Lampenfchcin.
Nasch lief er über Stock und Block,
Mlt jedem Schritte kecker,
Doch schrecke' ihn bald ein ZicgenbockDurch nahendes Gemecker,
Und endlich Hort' er gar mit Gran'nUnfern ein Katzenvolk mian'n.
Er warf die Angen kreuz und quer,
Woher die Töne klangen,
Und sah sich von der Here LeerUmzingelt und gefangen.
Sie sprengte selbst, um ihn zu fahn,
Auf einem schwarzen Bock heran.
„Wohin, wobin? du wcrlhcr Gast!
Was läufst du wie besessen?
Sv warte doch, du Schelm, du hastBei mir etwas vergessen!
Frau Trurta kam dir aus dem Sinn;
Da ist dein Liebchen, nimm es hin!"
Er floh umsonst, sie schleudert' ihmDen Kasten auf den Nucken;
Wild fuhr heraus das Ungerhnm,
Um strafend ihn zu zwicken.
Der Hcxenschwarm zerstob im Hain,
Er war mit Trutka jetzt allein.
„Kein Auge darf man zuthun, wenn man einen solchenWildfang zu hüten hat!" eiferte sic. „Nun magst duaber auch mit müden Beinen die ganze Nacht traben, undsollst mir überhaupt wenig ruhen, bis wir in Frankfuram Main sind."