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liederlicher Taugenichts, der immer außerhalb auf dieFreith ging und sich weder durch Güte noch durch Stra-fen zur Ordnung gewöhnen ließ."
„Horch, Junker Velten!" fiel Trntta ei». „Du wirstauch endlich gebraten werden, so du dich nicht besserst!"
„Was habt ihr denn mit einander?" fragte die Hexe.
„Laß dir erzählen!" sprach Trntta. „Da kommt heuteder junge Sausewind in unfern Wald, ruft keck meinenHerrn und Meister bei seinem Spitznamen, und fordertdann, als hätt' er sich bestens damit empfohlen, goldeneBerge von ihm. Solchen Schimpf steckt aber Herr Mnm-mart nicht ein, ohne sich zu rächen. Er beschenkte daherden zudringlichen Bursche», der sich gar nicht abwcisenließ, mit diesem Kasten, worin sich kein Schatz befindet,als ich; und ich habe Befehl, den Faulenzer und Bettlerso lange zu begleiten und zu züchtigen, bis er ein ordent-licher Mensch wird und sein Brod durch Arbeit verdienenlernt. — Das merke dir, Bursch! Das ist zwischen uuSder einzige Weg zur Scheidung."
Valentin schwieg verstockt. Er sann darauf, sich mitleichter Mühe frei zu machen.
7.
Der gebratene Verbrecher ward in seiner ganzen ab-schreckenden Gestalt, und sogar noch in seinem Balge anf-getischt. Die Here zerlegte ihn mit den Fingern, undreichte dem Studenten einen Schenkel, den er mit Grausenverbat. „Der Dümmling weiß nicht, was gut schmeckt!"sagte Trutta. „Wir wollen mit dem köstlichen Bratenschon allein fertig werden." — Sie verschlangen ihn wieWölfe, und nach fünf Minuten war nichts mehr übrig.