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friedigte und ihm die schönste Dirne, die ich aufgabelnkönne, verschaffte. — Nun weiß ich selbst nicht, warumich ans das elende Schneidcrlein so versessen war,' da dochtausend fettere Höllenbraten täglich für mich gar werden.Kurz, ich ließ mich in den Handel ein, erniedrigte michzu seinem Kuppler, und versprach ihm Lenoren, die ichein paar Tage zuvor, als sie mit dir aus dem Waldenach der Stadt ging, gesehen hatte. Meister Knopf, mitGelde reichlich von mir versorgt, ritt hierher, gab sich fürden Sohn eines regierenden Grafen aus, und ich — alshält' ich sonst nichts zu thun! — beschäftigte mich heutedamit, die Rolle seines Vaters zu spielen. Ich sage michaber, da ich seinetwegen hier in der Tinte sitze, ganz vonihm los. Geh' hin und wirf ihn ans dem Hause! —Nun Hab' ich das Meinige gethan. Thu' jetzt das Dei-nige und laß mich frei!" —
„Nein, du undankbarer Geist!" sagte der Jäger. „Duhast mir deine erste Befreiung zu übel vergolten!"
„Wie? — du willst nicht Wort halten?" schrie derUnhold.
„Ich versprach nichts!" antwortete Rudolph und eiltedavon.
Der Satan brüllte ihm die gräßlichsten Verwünschungennach und schüttelte die Tanne so gewaltig, daß der Bodenunter ihr bebte und ein herabstürzender Zapfenregen denUmkreis des Stammes bedeckte.
„Halt, Meister Knopf!" rief Rudolph, als er, ins Ge-sellschaftszimmer hastig eintretend, den Windbeutel, dernach Satans Fahrt in den Wald recht lustig gewordenLcmgbcin's sämmtl. Schr. XVI. Bd. 19