daran zu denken, mit sich hernmgetragen hatte. Es mel-dete sich aber selbst, als der Fliegenfürst die Unterhandlungtrotzig abbrach. Da bewegt' es sich, seine Dienste gleich-sam anbietcnd, lebhaft in der Tasche und leitete damitden jungen Mann auf den Gedanken, den er jetzt glück-lich ausführte.
„Holla, mach' auf!" rief inwendig der schwarze Kanker.„Was soll das bedeuten?"
Des Jägers Antwort waren ein paar Schläge mit demFlintenkolben, womit er das Zäpflcin fester cinklopfie.
Und indem er sich hierauf nach der Straße kehrte, ver-wandelte sich vor seinen Augen die gräfliche Kutsche ineinen Strohwisch, den sechs geflügelte, mit Zwirnfadenangesträngtc Heuschrecken in die Lust führten.
„O, ich dummer Teufel!" schrie der Gefangene. „Daließ ich mich abermals von einem Menschen überlisten! —Was hilft's, ich habe verspielt, und mache dir fördcr deinLiebchen nicht streitig. Zieh' also getrost das Zäpflcinwieder heraus! Ich will dir dann auch erzählen, wie essich mit dem vorgeblichen Erbgrafen verhält, damit du ihmvhnc Umstände die Thür weisen kannst."
„Erzähle nur, erzähle!" sagte Nndolph. „Mit demZäpflein hat es noch Zeit."
„Mein sogenannter Erbgraf," begann der Unhold, „istein armseliger Schneider, und zwar derselbe, der mir, umTuch zu stehlen, meinen Mantel zu kurz schnitt. Ichwollt' ihm darüber zu Leibe. Da stellte Meister Knopf— so heißt der Schuft — demüthig vor: die begangeneDeube ftp so geringfügig und überdieß so gewöhnlich, daßseine wenige Person unmöglich die Hölle damit verdienthaben könne. Er wolle sich jedoch mir verschreiben undergeben, wenn ich seine Neigung zu hübschen Weiblcin be-