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ter! Der wird, wenn ich ihm Geld genug biete, dein Lieb-chen so lange peinige», bis es gehorsamt."
Mit dieser Drohung ging er fort; aber so langsamwie eine geizige Frau, die mit einem Kaufmannc nichtHandels eins werde» konnte, und von Schritt zu Schritterwartet, daß er sie zurück ruft» und ihr die gefeilschteWaare um das darauf gebotene Spottgeld überlassen werde.
Indessen überlegte Rudolph die Sache. Ueberzcugt, daßHerr Griffling, mit Höllcngold bestochen, das treue Mäd-chen grausam mißhandeln werde, sann er ängstlich auf einMittel, dem Bestecher die Hände zu binden. Er hatte baldeinen klugen Einfall. „Ihr seyd verdammt kurz angebun-den !" rief er dem forthinkenden Flicgenmrsten nach. „Wor-auf trotzt denn ein so ohnmächtiger Geist, den ein Gcistcr-banner zu einer Spinne zusammendrnckcn und in ein Baum-höhlchcu ciuspünden konnte? — Ich wette darauf, Ihrvermögt cs nicht, Euch von selbst in so ein kleines Wesenzu verwandeln und in das enge Behältniß zu pressen."
„Ho! ho! das war' mir ei» Spaß!" rief Meister Va-lant mit Hohnlachcn.
„Ich glaub's nicht eher, bis ich das Kunststück sehe;"versetzte der Weidmann. „Und die Neugier plagt michdergestalt, daß ich mich allenfalls, wenn Ihr mir den Ho-kns Pokus auf der Stelle macht, aus Erkenntlichkeit ent-schließe, etwas nachgiebiger zu werden."
Plötzlich verschwand die Grafengestalt; eine schwarzeSpinne lief an der Königstannc hinauf und kroch in denalten Kerker. Blitzschnell verschloß ihn der Jäger mit demdreimal bekreuzten Zäpflcin, das er noch immer, ohne
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