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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
286
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Sinn hatten. Nun kommt's darauf an, ob du das Mägd-lein zur Gräfin und dich zum Obcrlandjägcrmeistcrerheben willst. Diesen Posten mit Adclswürdc versprecheich dir, und kann es mit Sicherheit, weil ich am Hofedeines Königs, wie an allen Höfen, viel gelte, und allesdurchsetze, was mir beliebt. Die geheimen Näthe und dieHofnarren, die Beichtväter und die schönen Hofsräulci»kurz, alle solche Leute, von welchen sich die Herrscher be-herrschen lassen, lenk' ich wie Gliederpuppen, und sie tan-ze», wie ich pfeife. Darum kannst du dich auf die ver-sprochene Beförderung fest verlassen."

Rudolph sah ihm scharf ans die Füße und sagte:Michdäucht, Ihr scpd Derselbe, den ich schon vor vierzehn Ta-gen hier, wo wir stehen, mit verschiedenen Anerbietungenzurückwics."

Das möchte wohl ein Jrrthum in der Person ftp»;"entgegnete der Graf.

Mit Nichten!" sprach Rudolph.Ihr sepd, trotz Eureretwas veränderter Gestalt, der gefährliche Geist, der indiese Tanne gebannt war, und den ich aus gutmüthigcrEinfalt befreite."

Du Vogel, kennst mich noch gut!" rief Jener lachend.Also thu' auch, was ich verlange; den» ich habe Macht,dir zu schaden."

Ja, wäre nicht Einer über uns, der mächtiger ist, denndu!" versetzte Rudolph.Du kannst mir eben so wenigein Haar krümmen, als dem Doctor Luther, der dir voreinigen Jahren sein TintefaZ an den Kopf warf."

Was rührst du die alte Geschichte auf?" gricsgramteder Geist.Wir haben nichts weiter miteinander zu spre-chen. Bleib, was du bist! Lenore hcirathet dennoch denErbgrafen. Ich verlasse mich auf die feile Seele, den Va-