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mein Wappenbild, den Hahn, darauf setzen, und er istauch nicht stumm, das sollen die Herren gleich hören." —
Die hohe Person beugte sich jetzt zu de» Hahnen hinab,berührte sie mit dem Zeigefinger und sic krähten wie le-bendig und schlugen dazu mit de» Flügeln. Den Anwe-senden gricseltc die Haut. „Seht, meine Herren," sagtenHochdieselben, „das ist ein französisches Kunstwerk! Dasmacht mir einmal in Deutschland nach!"
Eben trat der Stadtpfarrcr, der sich etwas verspätethatte, in seiner Amtskleirung herein. Der Graf schnittihm, znm Dank für seine ehrerbietige Verbeugung, einzorniges Affcngcsicht, und bediente sich, wie von einer Uc-bclkeit angewandclt, seines Riechfläschchens. Der Anfallging indessen vorüber. Als jedoch, nachdem die Suppeaufgetragcn war, der Pfarrer das Tischgebet zu sprechenbegann, schien dem Grafen von neuem unwohl zu wer-den : er verzerrte das Gesicht noch häßlicher, als zuvor,hinkte an's Fenster, riß es ans, steckte den Kopf hinausund zog ihn nicht eher wieder zurück, bis der Pfarrer dasGebet vollendet hatte. Der Wirth nöthigte nun den er-habenen Gast, der wieder mit ruhiger Miene vom Fensterzurückkam, an die Oberstelle der Tafel, und wollte ihmden Geistlichen, als den vornehmsten der einheimischenGäste, an die Seite setzen; allein der regierende Herr,dein diese Anordnung nicht beliebte, spielte ohne Umstände,wiewohl er sich ans einem fremden Gebiete befand, denRegenten: er faßte mit der einen Hand seinen Sohn, mitder andern Lenorcn, und zog sie links und rechts auf dieStühle neben sich nieder.
Es war sonderbar, daß der Erbgraf. der acht Tagezuvor eine sehr geläufige Zunge besaß und das gute Ver-nehmen mit seinem Vaier rühmte, jetzt in Gegenwart des-