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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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fange» solle, ih» wegen solcher Kleinigkeiten in seinerNahe zn stören.

Noch patziger war er gegen den Förster, der Abendsznm Besuch kam.Hört," sprach er,Ihr habt ein Augeans meine Tochter; aber höhere Blicke wenden sich nachihr, und sic ist nicht geboren, in Eurer Waldhüite zn ver-sauern. Betretet daher als Liebhaber und Freier meineSchwelle nicht mehr! Ucbrigcns bin ich Euer Freund undbleib' Euch gewogen." Rudolph erstarrte; indem aberder alte Ucbermüthler den Rücken wankte, druckte Lcuoredem bestürzten Jüngling die Hand und sagte ihm in'sOhr:Dein bis in de» Tod!" Da ging er getröstetvon dannen.

Die cingcladcnen Große» der Stadt waren bereits inihren Feicrkleidern zum Schmause versammelt, als einsechsspänniger Wagen vorfnhr. Die Grasen von Hahnen-scld saßen darin. Herr Peter, der schon lange auf derLauer gestanden hatte, riß den Wagcnschlag auf und wollteden regierenden Herrn hcranslangen.Das geht mit Sei-ner Hochgräflichcn Gnaden nicht so schnell!" sagte einBedienter, indem er ein zierliches Fußbänkchen unter denTritt setzte. Jetzt bewegte der Graf seine wunderlich be-kleideten Füße heraus. Ed trug rothe Halbstiefeln, vornmit einer ellenlangen silbernen, aufwärts gekrümmten Spitze,auf welcher ein goldener Hahn, in der Stellung eineskrähenden, mit ausgebreiteten Flügeln und offenem Schna-bel, stand. Diese Fußrüstung, die allenfalls bei einem Faust-kampfe wie ein Kosackenspieß brauchbar gewesen wäre,schien zum Gehen nicht bequem. Der Graf humpelte,