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und trat einige Schritte zurück, um zu sehen, was fürein Wesen erscheinen würde. Da haspelte sich eine unge-wöhnlich große, pechschwarze Spinne, mit acht blitzendenAugen, aus der Höhle hervor, kroch am Stamme desBaumes herab, wandelte unten ei» paar Spannen weithochbeinig im Moose fort, und plötzlich verschwand sie.Aber, wie man eine Hand nmkehrt, that sich an derselbenStelle die Erde auf, ein langer, dürrer Mann, mit spi-tzem Kinn, krummer Nase und kleinen schielenden Augen,stieg hervor, grinste den Jäger freundlich an, lüftete sei-nen mit Gold verbrämten Fcderhut ein wenig und sagtevornehm: „Ich danke." — Er trug einen feucrrothenMantel, mit dem er sich gleich bei seiner Ankunft viel zuschaffen machte, um ihn in Ordnung zu bringen und einengewissen Uebelstand damit zu verbergen; doch die Hüllewar ein wenig zu kurz, und jemchr er sic über einanderschlug, desto sichtlicher ward es, daß er Bockfüße hatte.
Rudolph entsetzte sich nicht; er hatte Math, es mit demargen Wichte aufzunchmcn; aber es verdroß ihn, daß sichder Lügner so weiß gebrannt hatte. Darum sprach ermürrisch: „Scpd Ihr die schwarze Spinne, die dort imBaume steckte?"
„Ja!" sagte der Bockfüßler mit frechem Lachen. „ESwar eine spaßhafte Verwandlung!"
„Hält' ich das gewußt," versetzte Rudolph, „so war' ichkein Thor gewesen, Euch hcrauszulasscn."
„Daß doch in Eurer elenden Welt immer das Kleidde» Mann macht!" rief Jener. „Du würdest mir höfli-cher begegnen, hätte mir nicht mein verdammter Schnei-der den Mantel ^n kurz geschnitten und ein paar EllenTuch in seine Hölle geworfen. Aber ich werd' ihn dafürin die meinige holen. — UcbrigenS war die Mühe, die du