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ins Kreuz und in die Quere; sogar unsere Aepfel tanz-ten in der Lust. Wir erstaunten darüber und gcricthenin Furcht, weil sich zugleich dann und wann ein halblau-tes Lachen hören ließ. Bald nachher schloß die Mutterdie Thür auf, stand mit sichtlichem Schrecken ans der Schwelle,rief uns ängstlich heraus,,und drohte dann mehrmals mitgeballter Hand in den Saal hinein. Kurz darauf ent-stand plötzlich in der Küche ein Getöse, als stürzte dasganze Geschirr ans einen Haufen zusammen. Die Mut-ter lies erschrocken hinaus, fand aber alles unbeschädigetan seiner Stelle und sagte zornig: welcher Narr hat michbethört? Da erschallte von allen Seiten Händeklatschenund Gelächter. Wir fragten die Mutter, was das scy.Sie gab uns keine Antwort. Erst nach vielen Jahrenerzählte sic uns: sic habe bei Eröffnung der Saalthürden Bnrggeist in unserer Mitte gesehen und ihm mit derHand gedroht; dadurch sep er dermaßen beleidiget wor-den, daß er sich durch den blinden Lärm in der Küchegerächt habe."
„Außer dem weiß ich ihm nichts Böses nachznsagen;"fuhr der Alte fort. „Er bewies sich, seit ich denken kann,bei verschiedenen Vorfälle» als ein treuer und thätigcrBurgwart, schreckte cinbrcchende Diebe zurück, löschte bren-nende Feueressen, und so weiter. Aber fast zu strenge ver-fuhr sein Schutzeifcr vor ungefähr fünfzig Jahren, dasich's zwei oder drei Nächte hintereinander begab, daß dieschönen Bäume, die in doppelter Reihe um die Burg herumstehen, muthwillig beschädiget und einige derselben ganzumgehanen wurden. Der Frevler blieb uncntdeckt, so vielMühe sich auch der Gerichtsschreibcr gab, ihn anszufor-schen. Als ich aber eines Morgens untersuchen wollte,ob der Baumschänder während der Nacht neuen Unfug