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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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247
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bcnsstrafe verboten wcir>Bist du stumm oder toll wor-den?" fuhr der Ritter fort.Wenn das Bett denn durch-aus eine Reise machen muß, so will ich mich mit Vor-spannen."

Er trat vorn ans Gestell, griff mit den Händen rück-wärts, um cs anzufasscn, und griff gerade in Lang-mantels struppigen Bart.Hu! in was für ein Haar-nest kam ich da!" rief er mit Schrecken, und zog die Händegeschwind wie aus Feuer zurück. Er nahm die Laterne,beleuchtete das Gestell und griff, da er nichts Bedenklichesfand, die Sache von neuem und ohne Hinderniß an. Aberkaum hatte er einen Schritt vorwärts gethan, so schrieer:Wer, zum Teufel! zieht mich am Barte? Alle guteGeister loben Gott den Herrn!"

Ich auch!" rief der Unsichtbare und zog den Schreierunablässig fort, daß er bis in den Thronsaal wie einPferd traben mußte. Und als hier das Bett stand, wocs stehen sollte, schlug der Bartraufcr ein Gelächter aufund sagte:Nun habt Ihr Eure Abfertigung, Ihr Trä-ger! Den Lohn werd' ich Euch morgen auszahlen."

Grausend sah der Ritter umher. Sabine gab ihmeinen Wink, sich nicht durch lose Reden den Mund zuverbrennen, und führte ihn eiligst hinweg.

8 .

Eben so eilig lief Langmantel in den Thurm, um sei-nen Schützling dort abzurufen. Er war es, den wir vor-hin an die Kerkcrthür klopfen hörten; und als er geklopfthatte, rief er:Komm zu Tisch, Albert von Weiherburg,die Suppe wird kalt."

Die jungen Leute sahen sich erschrocken an, und hatten