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stimmc hcrausgelockt hatte, am Herde fand und arg wirth-schasten sah. Er hatte alles Geschirr, das ihm im Wegegewesen war, herunter geworfen, und fachte eben das an-gezündcte Feuer mit seinem Mantel an. Sie prallte zu-rück und wollte hinter seinem Rücken wieder davonlanfen.Er wandte sich aber schnell, ergriff sic am Rocke und hieltsie scsi, ungeachtet sic grimmig mit den Beine» hinter sichausschlng. „Brr! brr!" rief er, als wäre sic ein unbän-diges Pferd. „Laßt ein Wort mit Euch reden, gnädigeKebsfrau! Ihr habt mir eincn Gast zugeschickt; ich kannihm aber nichts auftischcn: also müht Ihr für seine Be-wirthnng sorgen. Kocht dem armen Menschen, dem Windund Wetter auf der Straße übel mitspielten, ein gutesSüpplcin, und >^as sonst noch zu einem tüchtigen Abend-essen gehört. Ich gehe nicht eher von dannen, bis allesfertig ist; und wenn Ihr nicht stumm wie ein Fisch so-gleich Hand anlegt, so dreh' ich Euch auf der Stelle denHals um."
Darauf wollte sie cs denn doch nicht ankommen lassen.Sic machte daher ohne Mucksen schleunig Anstalt zu einerWeinsuppe, die Langmantel ausdrücklich vorschrieb, weiler sie für das beste Labsal eines ermüdeten unk> durchnäß-ten Wanderers halten mochte. Er begleitete Sabinen wieein Gefangenhüter in de» Keller, ins Speisegcwölbe undüberall hin, wo die Bcstandtheilc der Mahlzeit znsammen-geholt werden mußten. Mürrisch und karg griff sie im-mer zuerst nach dem schlechtesten Ausschuß ihrer Vorräthc;er aber, ein guter Kenner, zwang sie mit drohender Ge-bilde des Halsbrcchens, von Allem das Beste zu wählen.
So kam in kurzer Zeit ein leidliches Abendessen zuStande. Sie schob cs dem Geiste hin und wollte zu ih-ren Freunden zurückeilen. „Wohin? wohin?" rief Lang-