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gemeint, das Anwerbungsgcsuch Statt finden zu lassen.Doch dachte er auf der andern Seite: der junge Mannist von guter Herkunft! du kannst ihm auch vielleicht Un-recht thun; er verrieth ja noch keinen Gedanken an dieAussteuer. Und was soll das mannbare Mädchen längerim Haufe? Willst's ihm geben, aber seine vorgespiegclteUneigennützigkcit aus eine entscheidende Probe stellen.
Er erklärte hierauf dem Freier, daß er nichts dagegenhabe, wenn ihm seine Tochter das Jawort gäbe. Diesesagie: „Was der liebe Vater will, das will ich auch."Also war es richtig.
Nach wenigen Wochen war auf dem Landgute des Ober-sten Hanstranung und Hochzeit, und er machte seinemSchwiegersöhne die Mitgabe bekannt, die nach deutschemGelde ungefähr dreißig tausend Thaler betrug. DerMeißner that, als ob er gar nichts davon hören wolle,und vermaß sich hoch und theuer, daß er an diese Neben-sache noch nicht gedacht, sondern bloß aus die herrlichenElgenschaften seiner jungen Gemahlin, deren reines Selbstihm lieber sey, als alle Schätze der Welt, Rücksicht ge-nommen habe.
Man setzte sich hierauf zu Tafel, und der Hochzeitvatertrieb und drängte, daß sie bald wieder aufgehoben ward.Alsdann schlug er den jungen Eheleute» vor, noch diesenNachmittag die Reise nach London anzutreten, und erbotsich zur Begleitung.
Der Eidam erstaunte darüber und legte sich auf's Bit-ten, ihm die Freuden der Hochzeitnacht nicht so zu Was-ser zu machen. Allein der alte Kriegsmann bestand aufseinem Kopfe, versicherte, daß er besondere Ursachen dazuhabe, und was die Brautnacht betreffe, so werde sie sich