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Wenn andere wirkliche MädchenLangst saßen am schnarrenden Rädchen,
Und spannen die zierlichsten Fädchen,
Da waren bei Lvttchcu die LädchenDer Augenfenstcr noch zu.
Lieb Mütterchen trippelte langeMit leisem, behutsamem GangeDurch Zimmer und Haus ohne Schuh'.
Ihr war, wenn sie arhmete, bange,
Zu stören des Töchterlcins Ruh'.
Die Siebcnschläferin streckte,
Wenn Mutter um neun Uhr sie weckte,
Sich langsam (gähnend) in die Höh;
2hr erßeS Wörtchen war: »Kaffee!"
Der stand auch, ihrer gewärtig,
Auf wärmenden Kuhlen schon fertig.
Sie schlürfte gemächlich ihn aus,
Und guckre, liebäugelnd nach Buben,
Dabei zum Fenster hinaus,
Indessen Mamachen die StubenAufräumt' und bestellte das Haus.
Doch folgt' auch nun Lottchen dem TriebeDes Fleißes und las mit BegierDen in dem Irrgarten der LiebeNumtaumeludeu Cavalierllnd ähnliche geißlose DiebeDer köstlichen Zeit, die schierZu Tausenden jährlich den PressenEntßrömen in Leipziger Messen.
Alsdann ging die Dame zum Essen,
Und fand immer lecker und frischEin Lieblingsgericht auf dem Tisch.
Doch warb's oft nur wäylich durchstochen.
Ein alter, zu seiner Zeit beliebter Roman.