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Hand, und vertauschte nun auch seinen düstern Trauer-mantel gegen ein blendend rothes Kleid, nach damaligemneuesten Modeschnitt, das ihm recht artig stand. So stu-tzerhaft erschien er schon in der Hochzcitnacht vor demBette der Liebenden, um seinen Glückwunsch abzustatten.Dieser ward auch so trefflich an ihnen erfüllt, daß ihrenUmarmungen ein wackeres Geschlecht cntsproßte, das Jahr-hunderte lang sortblühte.
Des unglücklichen Wenzels Geist ließ sich nie wiedersehen. Die von ihm ausgczogene Eselshaut muß aberauf andere Menschenquäler fortgeerbt haben; denn dieRockenstuben wissen von mehrern, hier und dort erschiene-nen Biereseln zu erzählen. Möchte doch noch jetzt dannund wann ein Jsegrimm zur Strafe seiner Unthaten indiesen ledernen Kerker kriechen und Säcke tragen müssen!Oder — ein noch besserer Wunsch! — Niemand eine ver-gleiche Züchtigung mehr verdienen, sondern Jeder seineBrüder, über die er Gewalt hat, so sanft und liebreichbehandeln, als es den Umständen nach möglich ist! Amen,das werde wahr!