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Und setzte sich in Nednerposttur,
Dem Junker recht ans Herz zu dringen;
Allein er durfte dießmal nurDas erste Wort zu Markte bringen.
Denn Leopold fiel feurig ein:
„O Vater, ich will gern von Qualen Euch bcfrein,
Die noch im Todestl)al so schrecklich Euch umgrausen.
Um diesen Preis wollt' ich bei Scvrpionen Hausen.
Gelobt sey cö bei dem, der alles sieht und hört,
Dieß Mädchen werde mein Weib, eh' noch zwölf Stundenfliehen,
Und halt' ich nicht, was jetzt mein Mund beschwört,
So mag in meiner Brust die ganze Hölle glühen!" —
Und steh, als kaum deS letzten Wortes HauchDen Lippen Leopolds entschwebte,
Zerfloß die EselSgrstalt in eine Säule von Nauch,
Aus welcher Wenzel trat, als ob er leibt' und lebte.
Der Jüngling flog entzückt mit offnen Armen hinZum stummen väterlichen Schatten;
Doch er verschwand mir einem Blick, worin
Sich Freud' und Dankbarkeit hell abgebildet hatten.
Der schwarze Zwerg zog nun den Junker säuberlichAm Aermel fort. „Komm mit! Du hast hier nichts zu schaffen.Das Mädchen wird sich ohne DichSchon wieder in die Höhe raffen." —
So führt' er ihn bis unten vor das Hans,
Und schlüpfte hier schnell unter die Erde.
Doch steckt' er noch einmal den Kopf heraus,
Und rief: »Halt hübsch Dein Wort, daß ich nicht böse
werde!" —
Leopold hielt es redlich. Hannchcn ward noch an dem-selben Tage seine Gemahlin. Kein Wort von ihrer Ueber-raschung, kein Wort von Martins Erstaunen. Die Neu-vermählten lebten so glücklich, als irgend ein Paar aufErden. Hütchen besuchte sie fleißig, kam selten mit leerer