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Des Sturms Geheul, der Wolkenbrüche Flutheu,
DeS Donners Knoll, der Blirze Gluthcn
Verloren sich bis auf die kleiner Spur,
Und milder Sonnenschein bestrahlte Wald und Flur.
„Das war ein Wetter!" sagte Martin zu einigen altenBauern auf dem Heimwege. „Das war ein grimmigesWetter!" wiederholte er, und schüttelte bedenklich den Kopf.
Andres. Gott scy der armen Seele gnädig, der cszu Ehren angcstcllt war!
Thomas. Gott scy ihr gnädig! Natürlich ging'snicht damit zu. Ich bin nun achtzig Jahre alt, und habeManchen in sein letztes Haus auf Erden begleitet, aberein solches Ungewittcr habe ich nie erlebt.
Caspar. So hat's wohl auch noch keines gegeben,so lange die Welt sieht. Saht Ihr nicht die Unholde, dieim Nebel um's Grab herum wankten?
Thomas. Ach, ich wollte sie nicht sehen und drücktedie Augen zu. Die Haut schauert mir noch.
Andres. Ich stelle mir so in meiner Einfalt vor, daßcs die Geister seiner Vorfahren waren, die ihm entgegenkamen. Es find auch schlimme Herren gewesen.
Martin. Laßt das scpn! Man soll von den Todtennichts Uebels reden.
Andres. Wenn sich nun aber nichts Gutes sagen läßt?
Martin. Dann ist's löblich, zu schweigen.
Andres. Hum! Der kleinste Wurm krümmt sich,wenn man ihn tritt, und wir sind doch wahrlich genuggetreten worden.
Martin. Und haben's nun, Gott Lob! Überstunden.Bedenkt doch nur, Ihr guten Leute, daß wir unmöglichAlle große Herren scpn können. Es ist ja in der ganzenNatur Alles abwechselnd groß und klein. Neben der ho-