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so hohem Ton mit dem armen Herrn von zwei armenDörfchen?
Hütchen. Weil Du, wie ein König, Gutes und Bö-ses thun kannst. Dein Vater hat das Letztere bewiesen.
Leopold. Dazu kann ich nichts sagen.
Hütchen. Das mag sepn. Es ist aber Gott undder Welt bekannt. Nun wird er auch dafür büßen.
Leopold. O mein unglücklicher Vater!
Hütchen. An Warnungen hat cs nicht gefehlt. Ichhabe Güte und Strenge versucht, ihn zu bessern. Hat erDir nie jenes furchtbare Nachtgcsicht erzählt, da er dieGeister seiner ruchlosen Väter in einer unterirdischen Höhlebei der Tafel sah?
Leopold. Davon hörte ich ihn manchmal, wie voneinem Traume, sprechen.
Hütchen. Ja, ja, dafür nahm der leichtstnnigc Menschauf das Einreden seiner nichtswürdigcn Freunde jene Er-scheinung. Aber der verachtete Traum wird ihm nunschrecklich ausgchcn. Vielleicht krümmt er sich schon jetztwie ein Wurm auf dem glühenden Stuhle, der an Dei-nes Großvaters Seite für ihn bereit stand.
Leopold. O höre auf, höre auf, mich mit diesenHöllcubildern zu quälen! Sage mir lieber, ob keine Hülfe,keine Erlösung möglich ist?
Hütchen. Hierüber darf ich Dir nicht bestimmt ant-worten. Thue das Deine, und suche den zürnenden Him-mel durch einen tugendhaften Lebenswandel und Wohl-thätigkcit zu versöhnen.
Leopold. Das soll mir nicht schwer werden. Ichfolge dann blos dem Zuge meines Herzens. Auch habeich schon einen kleinen Anfang gemacht. Der arme Mar-tin, den mein Vater in Fesseln hielt, ist wieder frei.