Ihm schauerte vor dem Gericht,
Und rasch griff er zum Glase.
Allein der Wem sah aus wie Blut,
Und dünstete wie SchwefelgluthIhm stinkend in die Nase.
Der Wirth bat fleistig: »Lange zu,
Will Dir heut nichts behagen?" —
»Nein, sagte Hans, mir ist nicht fein,
Im Betre wird mir schmucker seyn,
Ich will nach Hause jagen." —s
Gr stieg zu Noß, und hoffte nun,
Das Necken sey zu Ende.
Gefehlt! — Im Sattel säst er kaum,
Da sprang für den entwischten ZaumGin Horn ihm in die .Hände.
Verschwunden war der Gaul. GS trugGin Bdckiein, rasch und munter,
Durch Busch und Moor den armen Tropf,
Und warf zuletzt HalS über KopfAm Galgen ihn herunter.
Diesen bedenklichen Ruheplatz verließ er so schnell, alsihn seine zitternden Fuße tragen konnten, nnd sputete sichheim, wo sein alter Schimmel kopfhängcnd an der Thürestand, und über das Unglück seines Herrn nachzudenkcnschien.
Indessen hatten auch die übrigen Gäste Wenzels Burg,auf unvcrwandelten Pferden und ohne die geringste Wi-derwärtigkeit verlassen. Der einsam gebliebene Junkerging nun mit schwerem Herzen in sein Kämmerlein, weiler ein scharfe Gesctzpredigt von Hütchen befürchtete. Doches schlug eine Stunde nach der andern, und das Männ-lein kam nicht. Das war dem Junker nicht lieb. Er