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das Fenster aufriß und hinabrief: „Nicht mehr krank!Gesund, wie ein Fisch! Herauf, brave Jungen, herauf!"
Flink waren sie von den Gäulchcn herunter, lustig dieTreppen hinauf und spielten ein halbes Stündchen mitihrem lieben Wirth Fangeball. Einer warf ihn des An-dern Umarmung zu. Diese Heuchlerposscn hätte» sic wahr-scheinlich noch länger getrieben, wenn ihnen nicht bangegewesen wäre, den Hausherrn dadurch von der Anord-nung des Schmauses abzuhalten.
Man setzte sich zu Tisch und Wenzel wich anfangs einemStrome von Fragen über seinen neulichen Krankheitsan-fall klüglich aus, indem er nur in allgemeinen Ausdrückenantwortete. Als ihm aber der Wein nach und nach dieZunge löste, beging er den schwachen Streich, die ihmaufgestoßcnen Abenteuer lang und breit zn erzählen, undtreuherzig bcizufügeu, daß er von nun an ein stilles, klö-sterliches Leben zu führen entschlossen sey.
Die Gesellschaft schlug ein Helles Gelächter auf. Diearmen Krippenrciter glaubten zwar stimmt und sonders Ge-spenster; glaubte» sie um so mehr, da sie nun die Handerriethen, die sie neulich mit steinernen Bomben beschossenhatte: dennoch lachte» sie laut. Ihr Mage» zwang siezur Starkgcistcrei. Sie sahen voraus, daß Mönch Wen-zel ihnen nicht mehr aufschüsscln würde, und folterten da-her ihre Köpf und Zungen, ihm die gehabten Erschei-nungen als bloße Spiele der Einbildungskraft vorzustcl-ken. Mit Erklärung der Begebenheiten im Wald und derGeistcrhöhle wollte es ihnen nicht sonderlich glücken. Destogeschwinder wurden sie mit dem armen Hausgciste fertig.Er ward ohne Gnade, weil er den Junker nur bei Nachtund im Bette besucht hatte, ein lustiges Traumbild geschol-ten und wacker ausgehöhnt. Daß er sich auch bei Hellem