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lungen fanden jedoch kein Gehör. „Ich will's so haben!"fuhr ihn Wenzel an: „Und ich rathe Dir, nicht den ge-ringsten meiner Unterthanen zu mißhandeln, sonst macheich Dich zum Fröhner und den Dorfhirtcn zum Vogt!Jetzt gehe stracks, schicke die Bauern heim nnd zahle Je-dem , weil Du sie wider meinen Befehl anfgchaltcn hast,einen Krug Bier aus Deinem Beutel!" Betrübt schlich derVogt davon. Ein fröhlicher Geber war er nicht. Miteiner so säuern Essigmicne ward wohl noch nie ein Ge-schenk ausgctheilt.
Indessen kam der Mittag heran und das Völkchen derSchmarotzer klepperte lustig und guter Dinge zum Thorherein. Ehe sic sich aber noch aus dem Sattel hoben,gingen Wenzels Diener ihnen entgegen und brachten dieHiobspost, daß der Herr krank und deswegen keine Ta-fel sep. —
O weh, das war in die bellenden MagenDer Krippenreiter ein köstlicher Such!
Hochtönend fingen sie an, den kranken Freund zu beklagen,Bedauerten aber im Herzen nur sich,
Weil jetzt im Vogelflug die goldne Hoffnung entwich,
Den Erbfeind, Hunger, hier mit Bratenschwertern zu schlagen.Sie setzten geschwind ihren Eäulchen den SpornMir knirschendem Zahn in die schlotternden Seiten,
Und sprengten davon über Korn und Dorn,
Um irgendwo anders ein freies Mahl zu erbeuten.
Wenzel sah hinter dem Vorhang seine theucrn Zechbrü-der wieder abtrollen und hätte sie gern zurückrufen lassen,wenn sic nicht so schnell über alle Berge gewesen wären.Die Zeit ward ihm bitterlich lang. Ucberdicß fiel ihmein, daß Freund Hütchens moralische Vorlesungen keinausdrückliches Verbot des Umgangs mit seinen Freunden