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Eine treffliche Erziehung! Es wurde wahrlich ein Wun-der gewesen sepn, wenn der Hnnker nicht Allen, die inder Folge bei Besitznehmung der väterlichen Güter unterseiner Hand fielen, zur Geißel ausgewachsen wäre. Niegab es vielleicht einen Menschen, der so mit Wollust Men-schen quälte, wie er. Es war ihm nicht genug, uner-schwingliche Schatzungen von seinen Nutcrthanen zu erpres-sen; nicht genug, Frohndieuste zu fordern, die seinemHaus- und Wirthschaftswesen zum wirklichen Nutzen ge-reichten; nein, er trieb damit boshaften Muthwillcn. Erbelastete manchmal zum Beispiel ein halbes Dorf mitSäcken voll Steine, die er zum Scherz einem Buben sei-nes Schlags meilenweit überschickte, der alsdann eben soschwer wiegende Proben von seinem Fclscnbruche zurück-sandte. Oder er ließ den Schnee von diesem Felde weglehren und auf jenes hin karren. Das Alles that er, umnur, wie er sagte, die Kerls im Athen; zu erhalten. Hierzuwar auch seine tägliche Beschäftigung, die Jagd, ein sehrdicnsames Mittel.
Wenn Sterne noch vom Himmel sahn,Stieg er oft schon zu Roß.
Wie Poltergeister zog vorn»
Sein wilder Jögertrrß.
Der schlug im Dorf, dos ruhig schlief,An Fenster, Thur und Thor;
Und stieß ins Horn und flucht und rief:„Holloh, holloh, hervor!"
Halbnacktes Volk, von Gram und NvthGerippen gleich genagt,
Befolgte seufzend dos GebotZum Frohudienst bei der Jagd.