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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
61
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Ansel m.Bärbel.Anselm.Bärbel,fahre heim.

Anscl m.schuldig.

Bärbel,hangen!

Ansel m.

Kommst Dn schon?

Ja, um mich Ihnen zu empfehlen.

Wie? was?

Nun, Sie bleiben diese Nacht hier, und ichO thue das nicht an mir! Ich bin un-Was da! was da! Mit gefangen, mit ge-Erbarme Dich!

Ihr schlupften die Bitten um GnadeDie Ohren hinein und lünaus:

Sie ruderte rasch zum GestadeUnd eilt' in ihr friedliches Haus.

Der alte Vater hatte Gesellschaft. Bärbels Liebhaber,ein wackerer, junger Schiffer, war bei ihm. Sie erzähltelachend das bestandene Abenteuer, und bat ihren Trau-ten, daß er doch einen Kahn nehmen und die beiden In-sulaner erlösen möchte.

Allein der Jüngling antwortete:Deine Gutherzigkeitlobe ich zwar; doch will ich lieber für Dich durch einFeuer laufen, als das thun. Solche Zeisige dürfen nichtmit der bloßen Angst wegkommen, sondern müssen härtergezüchtigt werden. Diese Nacht mögen sic ihre Liebcsglutunter freiem Himmel abkühlen. Morgen, wenn der Taggraut, gehe ich in's Kloster und melde die Sache dem Abt."

Das miileidige Mädchen bat vergebens für ihre Ver-folger. Den jungen Schiffer hatte das Lüstchcn der Mönche,seine Geliebte zu verführen, so erbittert, daß er schlechter-dings bei seinem Entschluß blieb, und das von Rechts-wegen.