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abzuholen. Dann steuern wir an's Land, und Sie kom-men heim, ehe das Klosterpförtchen geschloffen wird.
Da glühten die Mvuchlein im FeuerDer Wollust und judelren laut.
Schon Bärbel saß schelmisch am StellerUnd glich der zufriedensten Braut.
Schnell fuhrt' an die zwerghafte InselDen Bruder Anlelmus der Kann;
Hier huschte der schmachtende Pinsel,
Gleich einer Kröte, hinan.
Zum zweiten Sandbett der LiebeKam jetzt auch der glühende Franz.
„Nun. Liebchen, steig' aus und verschiebeNicht langer den fröhlichen Tanz!" —
»Ich halte stets, was ich versprochen^"
Nicf Bärbel. „Gehn Sie nur voran!" —
Doch war er ans Land kaum gekrochen,
Da stieß sie vom Häger den Kahn.
Bärbel. Ade, ehrwürdiger Herr, ade!
Franz. El, so scherze doch nicht! Die Zeit ist edel.Bärbel. Mir allerdings. Ich will gern nach Hause.Franz. Heißt das Spaß oder Ernst?
Bärbel. Fuchsprcllen heißt es. Adc!
Franz. Mädchen, höre doch! Pst! pst! Ha, schänd-liche Betrügerin, der Himmel wird Dich strafen!
Bold flucht' er und sprudelte Galle,
Bold joiuniert er kniend und bot;
Und lief, gleich der Maus in der Falle,
Den Häger ringsum, wie ein Nad.
In Fluthen vb» Angstschweiß sich badenLieß Bärbel den geistlichen Schelm,
Und lchiffic, von Sorge» entladen,
Hinüber zum Bruder Anselm.