Nun sah die Nackt ein TrauerspielAuf jenen wüsten Häqern,
Ein Häufchen FluNu'and dient' als PfühlDen braunen Liebeejäqcrn.
Sie riefen sich wie Wacken an:
»F r a n ; i S k e, schaust Du keinen Kahn?« —
„Bist Du neck luer, Anselme?" —
Das Echo rief: „Ihr Schelme!"
Früher als die Sonne war der Ankläger im Kloster-Hofe und verlangte den Abt zu sprechen. Der Pförtnerbcschied ihn um zehn Uhr wieder, weil der geistliche Herrerst um diese Zeit aufzustehcn pflege. Da aber der Schif-fer darauf bestand, daß er, zur Ehre des Klosters, nochvor dem völligen Tagesanbruch bei ihm Audienz habenmüsse, so ward er geweckt.
Sein glimmender Zorn, daß man ihn so früh von sei-nen weichen Federn trennte, brach in schreckliche Flammenans, als er das Ungcbührniß der beiden räudigen Schafevernahm. Er beorderte sogleich einige handfeste Kloster-verwandte , sie zu fangen und in Gewahrsam zu bringen.
Als nun der Häschertrupp die Dona» herab kam, unddie Nachtwächter auf den Sandhorsten das Fahrzeug mitder furchtbaren Fracht erblickten,
Hu ! da zerrissen sie dar Schrecken Kutt' und Kraust,
Schrien laut: „Maria, hilf!"
Und bargen sich in Ruhr und Schilf,
Wie Adam nach dem Äpfelschmaust.
Allein das Commando ließ nicht lange Verstecken mitsich spielen, sondern zog sie aus ihren Schlupfwinkel» her-vor und stellte sic vor den Abt.
Der fromme Herr wusch ihnen zuvörderst mit der schärf-sten Lauge der Moral tüchtig die Kopse, und ließ dann