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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
59
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Bärbel (vertraulich). Ihr fcpd Beide hübsche, feineHerren; Ihr möchtet aber auch leibhaftige Engel scyn,so könnte ich mich Loch nicht von Einem, in Gegenwartdes Andern, mir mit der Spitze des Fingers berührenlassen.

Franz. Possen!

Anselm. Da sind wir wieder auf dem alten Flecke.

Bärbel. Wir können davon wcgkommen, wenn Ihreinen Vorschlag annchmt.

Franz. Laß hören!

Bärbel. Seht einmal, hier rechts ist eine Sand-Horst", dort links wieder eine. Nun habe ich den Ein-fall, Einen von Euch dahin, den Andern dorthin zu brin-gen, und Jeden ein Weilchen, aber nur ein kleines, klei-nes Weilchen zu besuchen.

Franz. Allerliebst!

Anselm. Bravo!

Bärbel. Vorher ist nur unter Euch auszumachen,wem ich die erste Visite geben soll?

Franz. Höre, Bruder Anselm, die gebührt mir. Ichhabe durch mciue Beredtsamkeit die Sache so weit ge-bracht. Dir, Du einsilbiger Jaherr, wäre es nicht gelungen.

Anselm. 6onc--<lo.

Franz. Also ich habe zuerst die Ehre.

Bärbel. Gut, so setzen wir den Herrn da (auf An-selm zeigend) zuerst auf seinem Jnselchen aus; hernachbringe ich Sie (zu Frnnzen) an Ihren Platz, bleibe eins,zwei, drei Minutchen da, mache hierauf Ihrem Freundemeine Aufwartung, und nehme ihn mit herüber, um Sie

" Snndliorsten oder Häger; Hügel von Sund oder Erde inden Strömen. Adelung.