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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Wird Ihnen wohl thun. Sie haben keine Gefahr zu be-sorgen. Es regt sich kein Lüftchen, und der Strom istglatt, wie ein Spiegel."

Die Mönche glotzten die kleine Schwätzerin an.Lb!puella umabilis, MI fratercule sprach Bruder Franzzum Bruder Anselm, und sogleich ward die angcbotcneWafserpromenade, in Rücksicht der liebenswcrthen Schif-serin, beschlossen.

Schwerfällig-langsam walzten sich, wie volle Tonnen,

Die braunen Kutten nun in den tief ächzende» Kahn,

Und als sie »lühfam Raum darin gewonnen,

Stach Bärbel hinaus in die Wellenbad».

Puh!" ächzte sie nach einem Weilchen:die' Herrenmachen mir warm! Sic mögen nicht von der Luft leben.Ich wüßte wahrlich nicht, wenn ich so schwere Ladunggehabt hätte. Das haben die guten Tage voraus, daßman dabei in's Gewicht fällt. Aber Küchenmeister Schmal-hans erzieht lauter Windhunde."

Die Mönche schmunzelten und saßen übrigens da, wieBilder der Unthätigkeit. Blos ihre Angen waren geschäf-tig, die schöne Aussicht unter das Halstuch der jungenSchiffen« zu genießen, die ihnen der gefällige Wind bis-weilen eröffnete.

Bald aber zog der Abend seinen FlorDe» jungfräulichen Reizen vorUnd machle dem Gaffen ein Ende.

Die Mönchlein dachten l Das mag er thun!

Sie halfen sich, und nahmen nunDie Augen in die Hände.

Bärbel (die ein leises Krabbeln in der Gegend desStrumpfbandes spürt, schnell hiubllckt und eine geistliche Handertappt). Fy! was ist das?