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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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aber will ich allen weichherzige» Schönen, die der Schmet-terlingsbrut der süßen Herrchen hold und gewärtig sind,wohlmeinend rathcn, sich einige Thränentuchcr zur Handzu legen, denn ich fürchte, sie werden nöthig seyn. Nunein wenig Aufmerksamkeit, wen» ich bitten darf.

Der Magus ritt in sanftem TrabBis an der Patientin Berre,

Und stieg von seinem Nvßlein ab,

Das er nun gern zum Stall hinabGeführt, und da mir Strick und KetteEin Stündchen lang gefesselt harre.

Auf Einsamkeit, von keinem Blick bewacht,

War seine Rechnung stark doch ohne Wirth gemacht.Die Pfcrdervlle lief beim .Commissar zu Ende,

DaS Ehmaunsspiel ging wieder an:

Er schritt nun keck herum im Reiche seiner Wände,

Wie im Serail der Grostsulrau.

Die Stubeumajestät vom ThroneZu jagen, und in sichrer RuhIhr eine unsichtbare Krone

Zu schaffen, war der Wunsch des Männchens ohne Schuh.Drum Hub der Schlaukopf au:Freund, seyn Sie ohne

Kum mer,

Ihr liebes Frauchen wird gesund!

Manipulirt von mir bis zum magnrt'schen Schlummer,Thut unH alsdann ihr eigner MundDie besten Heilungsmirtel kund.

Sie wissen doch wolil das Mirakel

Von Madam Lavater, die einst auch so genas,

Wie man vom Zürcher Freund gar schon beschrieben las?Zwar machte drob das Volk der Satyrn viel Spektakel,Und raiionnirte laut und schrieb und druckte frei:

Es ipuke machriglich im vbern Tabernakel

Des guten Lavater'S der Kvbvld, Schwärmerei;

Doch, trotz dem dummen Kikeikakel,

Fst er ganz ohne Fehl und Makel,