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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
45
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Und übertrieb gewiß das Wunder um kein Haar;

Denn seine Feder schreibt ich gebe Brief und SiegelSv cngelrein, sv himmlisch wahr,

Als wäre sie gerupft aus einen: Seraphsflügel.

Doch wir vergessen ganz und garDer armen Kranken, die dort ächzecUnd dem magnet'schcn Schlaf schon matt entgegen lechzet.Die öde, todte MitternachtIst für Manipulationen

Die goldne Zeit; denn nicht um eineu Preis von KronenHält' ich zu OperationenDeS Magnetismus Kraft und Macht,

So lange das Gewühl des Tages mich umkracht.

Wie scheue Vögel schnell entfliegen,

Wenn durch den unwegsamen WaldDer seltne Tritt von einem Wandrer schallt,

Sv flieht der Zauberschlaf sogar vor Arhemzügen,

Und keine magische GewaltVermag, die Kranken einzuwiegen,

Wenn Jemand wär'6 auch nur ein Kind, das noch nicht

lallt

Im Kreis von dreimal sieben SchrittenZugegen ist. Drum, lieber Wilibald,

Muß ich S:e jetzt, sich zu entfernen, bitten.

So unter Blumen suchte feinDie Schlange, Hinterlist, zusammen sich zu ringeln,

Und dachte, schlau versteckt zu senn;

Allein Herr Wilibald sah doch hindurch sie züngeln,

Und schnell fiel der Verdacht ihm ein.

Sie möge wohl, wie die in Edens Garten.

Auf ähnliche Geschäfte warten.

Um sich darüber Helles LichtZu schaffen, that er nun, als ob er jene Gründe,

Das Zimmer zu verlassen, nichtGanz auS der Luft gegriffen finde,

Und ging hinaus. Heidi! da war der junge WichtGeschwinde, geschwinde