Commissär. Aus Mitleid?» gegen meine arme krankeFrau, lief mir der seltsame Gedanke durch den Kopf, michIhnen znm Träger anzubietcn.
Magnetiseur. Ein schöner Zug Ihres Charakters,ein herrliches Beispiel ehelicher Zärtlichkeit! Aber Sic zvür-den mich fühlen.
Commissär. Wäre das Ihr einziges Bedenken?
Magnetiseur. Mein einziges.
Commissär. Nun wohlan, so sitzen Sie ans! Ichwill Sic wohlbehalten hin und her tragen und Ihre nach-gebendc Gefälligkeit nie vergessen.
So ward denn das ehrliche Schaf vom schlauen Fuchsüberlistet. Er schwang sich auf seinen Rücken und trabtewie unsere jungen, in Deutschland geborenen und erzoge-nen Engländer, in seidenen Strümpfen davon.
Diese drollige, vom Monde schön beleuchtete Cavalcadesahen die cingeladenen Zuschauer mit neidischen Augen.Der glückliche Ritter gewahrte die Lauerer und warf ih-nen possierliche Kußhändchcn zu. „Sieh, der listige Vogelhat seinen Streich doch ausgeführt!" sagte der Jäger undwollte heim. „Bleib, Bruder!" entgegncte der Rittmeister;„laß uns das Ende der Geschichte abwartcn ! Ich habe manch-mal gesehen, daß eine Komödie im ersten Akt beklatschtund im letzten ausgepocht ward." — Sie folgten also mitleisen Tritten dem zweibeinigen Lastthiere bis zu seinemHause.
Nun gibt cs Wunderdinge zu berichten. Ich hatte mirzwar fest vorgcnommcu, das Abenteuer des Magnetmänn-chens ganz schlecht und recht, ohne Sing und Sang zuerzählen; allein die Begebenheit, die noch auf meinen Lip-pen schwebt, ist so wichtig, daß sie mich zu meiner altenSünde, Verse zu machen, unwiderstehlich verleitet. Vorher