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„Schlimm genug, Gräfin!" sagte Ferdinand, seiner ihmzugetheilten Nolle gemäß, mit rauher Stimme: „Schlimmgenug, daß ich Sic finde! — Schämen Sie hch nichtdes bösen Willens, Ihrem Gemahl, dem bravsten Herrnunter der Sonne, treulos zu werden? — Bios ausDiensteifer für ihn prüft' ich Sic. Wehe, wehe, demedcln Grafen, daß Du, leichtsinniges Weib, so schlechtbestanden hast! Du verdientest Dein Leben im Thurmc zubeschließen, und das wäre Dein Schicksal, wenn ich Dichverrathe» wollte. Dicßmal soll's ans Mirlciden nochunterbleiben; aber einen kleinen Denkzettel will ich Dirgeben."
Schnell fuhr eine sausende PeitschedluS Ferdinands Busen heraus,
Und zahlte, schwipp! schwapp! ein paar deutscheKrafrhiebe dem Mäntelchen aus.
Erschrocken wollt' eS aus dem dichtenPlatzregen sich ins Trockne fluchten,
Und kam nun in die Traufe gar;
Der rasche Geißelschwlnger warGelaunt, eS langer zu kuranzen.
Er hielt's im F-lieh'n mir fester H»nd,
Und lies; cs im stäubenden SandEin lustiges Walzerchen tanzen.
Der stolze FederhurUnd die Pautoff'lein flogenUmher in weiten Bogen;
Barhaupt und unbeschuht
Ward nun nach Peirschentakt und Klang
Geschwungen, gesprungen den Garten entlang.
An der Thürc war Ferdinand endlich de» Affcntanz satt.In der Ucberzcugung, seine Treue und Ergebenheit demGrafen fühlbar genug bewiesen zu haben, ließ er ihn hier