l! habe nur jetzt nicht Zeit, Dir zu sagen, was für einen
Schlag wir bei ihm machen; er paßt schon unten imDorf auf mich."
Hierauf ging er stracks in die Kammer. „Ah!" sagte erlachend: „hat sich mein Mäuschen gebadet? Recht so; derTag war schwül! Ich thu's auch, wenn ich wicdcrkomme,und dann, Weibchen, wollen wir eine Nacht feiern, dieder Hochzcitnacht nichts nachgebcn soll."
Halb von Sinnen, wie ein Verurthcilter, der den Schwert-streich erwartet, hatte sich Ncklas auf dem Boden des Fas-ses gleich einem Sprenkel zusammengebogen. Mit jedemPulsschlagc stieg seine Furcht, daß der blutgierige Hirsch-fänger wie ein Blitzstrahl auf ihn hcrabschießcii undseinen Lebensfadcn zerschneiden würde. Aber cs war an-ders im Rathc des Jägers beschlossen. Blind gegen dieam Fenster aufgchangcnc Aßcl und die übrigen frei um-her liegenden Kleidungsstücke des schwarzen Herrn, finger an, das Faß reisefertig zu machen- Er schlug denDeckel drauf, schob einen tüchtigen Querriegel vor, unddrehte es, ohne die ungewöhnliche Schwere zu bewundern,aus seinen vier Pfählen hinaus. Der inwendige Passa-gier gab bei dem allen so wenig einen Laut von sich, alsein gefangener Fisch. Von seinem Herzen hatte sich nunschon der schwere Stein der Todesfurcht abgewälzt, unddie süße Hoffnung cingcfundcn, daß ihn der künftige Be-sitzer seines Käfigs gegen ein geringes Lösegeld entwi-schen lassen würde.
Das Förstcrhaus stand auf einem Berge. Hinab in'SGebüsch lief ein steiniger Weg. Bis dahin, wo er anfing,hatte der Waldmann das Faß aufrecht fortgcwälzt. Jetzt, kippte er es um, daß es auf dem Bauche zu liegen kam,