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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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gen Sie so geschwind als möglich in das große Schlag-faß, das dort im Winkel steht! Verlieren Sie keinen Au-genblick, sonst sind Sie ein Kind des Todes!"

Das Leben war sehr lieb dem armen Wassermann.

Und angeboren rinn die Furcht vor bloßen Klingen iDaher er sich denn kurz besann.

Jus riesenhvhe Faß zu springen.

Wo ihn umwallten und umfingen

Die Federn aller Vogel, die

Des zarren Weibchens vlutgewohnter Gatte

Durch Schling' und Feuerrohr in die Menagerie

Des Todes abgclnfert harre.

Der Waidmann wcir indessen etwas zurückgeschlichen,und kam nun so derb, daß der Boden dröhnte, wiederauf die Kammer losgestiefelt. »

Guten Abend, lieb Weibel!" rief er laut.Hättestmich wohl nicht so bald vermnthet? Ein glücklicher Zufallhat meine Rückkunft beschleunigt. Da traf ich bei derJagd einen Mann, der unsere Vogelfedern kaufen will.Ich versprach, sic morgen zu liefern; er verlangte sic aberschlechterdings heute. Um das Zeug los zu werden. ließich ei» Paar Häschen, die ich etwa noch geschossen hätte,bis morgen leben, und ging mit."

Die schöne Heuchlerin antwortete:Schon jetzt, lieberMann, willst Du die Federn verkaufen? Uebercile Dichdoch nicht damit! Wir warten, dächt' ich bis gegen Weih-nachten, wenn der Vogelfang vorbei ist. Dann wird sichunser Vorrath so ansehnlich vermehrt haben, daß wir ihnvortheilhaftcr verkaufen können."

Nein, nein; Hab ich, ist besser, als hätt' ich!" entgeg-nen der Mann.Wir finden nie einen so guten Kun-den, als den heutigen. Er zahlt tüchtig und baar. Ich