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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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Des Gutsherrn Hans.

fDie Art wie diese kleine Erzählung dem Herausgeber deserwähnten Taschenbuches 1828 übersandt wurde, macht eineVorrede entbehrlich.^

An den Herausgeber des Taschenbuches.

Ihr habt mich ersucht, Euch einen Stoff zu einemBilde zu liefern, und ich empfinde die Schwierigkeit, EurerBitte nachzukommen, obgleich ich sicherlich an Dichtung ge-wöhnt, und in den Vorräthen der Geschichte und Ucberliefe-rungcn nicht fremd bin, welche den besten Stoff für die Kunstdes Malers darbieten. Obgleich aber der Spruch: 8icutpietnrs poesi8, alt und wahr ist, d. h. obgleich Poesie undMalerei denselben Zweck einer Aufregung der menschlichenEinbildungskraft dadurch haben, daß sie der letzteren ange-nehme oder erhabene Bilder erdachter Auftritte vorführen: sosind doch oft die Gegenstände, welche sich für den Dichter oderErzähler am meisten eignen, für den Maler gänzlich unbrauch-bar, welcher durch einen einzigen Blick uns Alles gebenmuß, was seine Kunst uns mittheilen kann; denn der Einewendet sich durch die Ohren an unser Begriffsvermögen, der An-dere nur an die Augen. Der Maler kann weder die Vergan-genheit wiederholen, noch die Zukunft andeuten, er kann nureinen Augenblick darstellen, und deßhalb können viele Gegen-stände, die uns in Poesie oder Erzählungen, ob wirklich odererdacht, entzücken, nicht mit Vortheil auf die Leinwand über-tragen werden.

Indem ich gewissermaßen diese Schwierigkeiten erkenne, ob-gleich ich ohne Zweifel sowohl mit ihrer Ausdehnung als auch mitden Mitteln, durch welche sie bedingt oder überwunden wer-den können, gänzlich unbekannt bin: so habe ich es dennochgewagt, folgende überlieferte Erzählung als eine Geschichtezu entwerfen, worin das Interesse, wenn die allgemeinenEinzelnbeiten bekannt sind, so sehr in einen starken Augen-blick heftigster Leidenschaft zusammengedrängt ist, daß mansie mit einem Blick verstehen und dadurch ein entsprechendes