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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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sellschaft gänzlich zu trennen; alsdann wandte er sich zu ihm-in, und redete ihn mit dem Ausdruck großer Feierlichkeitalso an:

Richard Browne, mein alter und theurer Freund, wirsind jetzt allein, ich beschwöre Euch bei dem Worte einesFreundes und der Ehre eines Soldaten, meine Frage zubeantworten. Wie habt Ihr letzte Nacht geschlafen?"

Höchst elend, Mplord," erwiderte der General in demsel-ben feierlichen Toneso elend, daß ich mich nicht demWagniß einer solchen zweiten Nacht aussetzen mögte, würdenmir auch dafür alle zu diesem Schlöffe gehörigen Ländereien,sogar das ganze Land angeboten, welches ich von diesem hoch-liegenden Punkt aus erblicke."

Das ist sehr außerordentlich," äußerte der junge Lord,als rede er mit sich selbst,es muß also doch etwas Wahresan den Berichten sein, die man über das Zimmer gibt."Dann sagte er zum General gewandt:Mein theurer Freund,seid um Gottes willen aufrichtig gegen mich, und sagt miralle unangenehmen Einzelnheiten, deren ihr unter einemDache ausgcsetzt wurdet, wo Ihr nach dem Willen des Eigen-thümers nichts Anderes als Behaglichkeit hättet findensollen."

Der General schien bei dieser Aufforderung unter pein-lichen Gefühlen zu leiden, und schwieg einen Augenblick, be-vor er antwortete.Mein theurer Lord," sagte er endlich,dasjenige, was mir letzte Nacht begegnete, ist so eigcn-thümlicher und unangenehmer Art, daß ich kaum es über michbringen würde, Eurer Lordschaft die Einzelnheiten anzugeben,glaubte ich nicht, abgesehen von dem Wunsche, Eure Bittezu erfüllen, daß Aufrichtigkeit von meiner Seite eine Erklä-rung über einen Umstand herbeiführen kann, der mir ebensopeinlich wie geheimnißvoll ist. Würde ich Anderen die Mit-theilung machen, so könnte ich denselben als ein schwachsinni-ger, abergläubischer Thor erscheinen, welcher sich durch seineEinbildungskraft bethörcn und schrecken läßt; Ihr aber habtmich in meiner Kindheit und Jugend gekannt, und werdetnicht beargwöhnen, daß ich als Mann Gefühle und Schwä-chen angenommen habe, von denen meine Jugend frei war."Hier machte er eine Pause und sein Freund nahm das Wort.