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„Ihr werdet heute ein Jagdgewehr in die Hand nehmen,General," sagte sein Freund und Wirth, mußte aber dieWorte zweimal wiederholen, bevor er die abgebrochene Ant-wort erhielt: „Nein, Mhlord, es thut mir leid, daß ichnicht die Ehre haben kann, noch einen Tag mit Eurer Lord-schaft zuzubringen; meine Postpfcrde find bestellt und werdensogleich hier sein "
Alle Anwesenden zeigten sich überrascht, und Lord Wood-ville erwiderte sogleich: „Postpferde, mein guter Freund!Was könnt Ihr damit wollen, da Ihr mir doch versprochenhattet, wenigstens eine Woche ruhig bei mir zuzubringcn?"
„Ich glaube," sagte der General mit offenbarer Verle-genheit, „daß ich im ersten Vergnügen, Eure Lordschaft wie-der zu sehen, etwas über einen Aufenthalt einiger Tage ge-sagt habe. Seitdem aber habe ich gefunden, daß dieß un-möglich ist."
„Das ist sehr außerordentlich," erwiderte der junge Edel-mann. „Ihr schient gestern von allen Geschäften befreit zusein und könnt beute unmöglich eine neue Aufforderung er-halten haben. Briefe an Euch können nicht angekommensein, weil unsere Post aus der Stadt noch nicht eingetrof-fen ist."
General Browne gab keine weitere Erklärung, sondernmurmelte etwas von dringenden Geschäften, und bestand aufseinem Willen, daß er durchaus abreisen müsse, in einerWeise, welche allen Widerstand von Seiten seines WirtheSzum Schweigen brachte. Dieser sah, daß sein Entschluß ge-faßt sei, und vermied weitere Zudringlichkeit.
„Erlaubt mir wenigstens," sagte er, „mein theurer Browne,da Ihr gehen wollt oder müßt, Euch die Ausficht von derTerrasse zu zeigen, welche der jetzt sich erhebende Nebel baldzu genießen erlauben wird."
Er öffnete ein Schubfenster bei den Worten und ging dieTerrasse hinab. Der General folgte ihm mechanisch, schienaber wenig auf die Worte seines Wirthes zu achten, alsderselbe auf eine prächtige und reiche Aussicht hinblickend,ihm die verschiedenen der Beobachtung würdigen Gegenständezeigte. So gingen sie weiter, bis Lord Woodville seinenZweck erreicht hatte, um seinen Gast von der übrigen Ge-