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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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welche die vorhergehende Unterredung hervorgerufen hatte;die Musik schien zugleich darauf berechnet, jedes der Harmo-nie widerstrebende Gefühl zu verscheuchen. Sie stammte voneinem Instrumente, mit welchem Beide unbekannt waren;meine Verwandte kam dnrch spätere Umstände zu dem Glau-ben, es sei die Musik einer Harmonika, die sie in einer spä-teren Zeit ihres Lebens zu hören Gelegenheit hatte. Alsdiese himmlischen Töne schwiegen, öffnete sich eine Thüre amoberen Gemache, und sie sahen, wie Damiotti auf einer Er-höhung von zwei oder drei Stufen stand, und ihnen ein Zei-chen gab,,näher zu treten. Seine Kleidung war von derje-nigen, die er einige Minuten früher getragen hatte, so sehr-verschieden, daß sie ihn kaum wieder erkennen konnte»; dietödtliche Blässe seines Antlitzes und eine gewisse finstere Span-nung der Muskeln, wie sie bei Männern stattzufinden pflegt,welche eine sonderbare und kühne Handlung unternehmen,hatte den etwas spöttischen Ausdruck gänzlich verändert, wo-mit er Beide und besonders Lady Bothwell betrachtet hatte.Er war barfuß, mit Ausnahme einer Art von Sandalenantiker Form; seine Beine waren sinter den Knieen nackt, überdenselben trug er ein Beinkleid und ein Wams von eng an-liegender carmoistnrother Seide und über denselben einenweiten Mantel von schneeweißer Leinwand, welcher einiger-maßen einem Chorhemde glich; der Hals war unbedeckt undsein langes, straffes, schwarzes Haar war in voller Längesorgfältig niederwärts gekämmt.

Als die Damen auf sein Geheiß näher traten, zeigte erkeine Bewegung der ceremoniösen Höflichkeit, womit er früherso freigebig gewesen war- Im Gegentheil, er gab das Zei-chen zum Vortreten mit dem Ausdruck des Befehles in seinenZügen; als die Schwestern Arm in Arm mit unsicheren