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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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dienst zu erhalten, und vertraue auf die Hülfe, die ausEgypten kommen werde. Der Schutz jedoch, welcher demDoctor von Padua durch einige einflußreiche und hochstehendeFreunde erwiesen ward, setzte ihn in Stand, diesen Beschul-digungen zu trotzen und sogar in der Stadt Edinburg, soberühmt dieselbe auch wegen ihres Abscheus gegen Hexen undZauberer war, den gefährlichen Charakter eines Verkündigersder Zukunft anzunehmen. Zuletzt ging sogar ein Gerücht,der Doctor Baptist» Damiotti könne gegen eine Belohnung,welche natürlich nicht unbeträchtlich war, das Schicksal derAbwesenden verkünden, und sogar seinen Besuchern die per-sönliche Gestalt ihrer abwesenden Freunde und die Handlungzeigen, bei welcher sie im Augenblick betheiligt seien. DiesGerücht kam der Lady Forester zu Ohren, welche denjenigenGrad des Seelenschmerzes erreicht hatte, worin der LeidendeAlles thun oder ertragen wird, um die Pein der Ungewißheitdurch eine bestimmte Kunde zu beseitigen.

So sanft und furchtsam diese Dame in den meisten Fällenauch war, so wurde sie durch ihren Seelenzustand in gleicherWeise hartnäckig und sorglos. Auch vernahm Lady Bothwcllmit nicht geringerer Ueberraschung als Besorgniß die Erklä-rung ihres Entschlusses, diesen Mann der Kunst zu besuchen,um das Schicksal ihres Gemahls von demselben zu vernehmen.Lady Bothwell machte ihr Vorstellungen über die Unwahr-scheinlichkeit, daß solche 'Ansprüche auf übernatürliche Leistun-gen, wie sie sie der Fremde erhob, eine andere Begründungals die des Betrugs haben könnten.

Ich kümmere mich nicht darum," sagte die verlassene Gattin,obgleich ich mir einen Grad der Lächerlichkeit aufbürde;habe ich unter hundert Mitteln nur die Aussicht, daß ich durcheines derselben Gewißheit über das Schicksal meines Ge-