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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Lady Bothwell erweist mir zu viel Ehre," erwiderte derauf Abenteuer auszichende Ritter,indem sic einen solchenUmstand auch nur mit der geringsten Theilnahmc betrachtet;damit Eure Ladyschast jedoch die mir schmeichelhafte Angstvermindert, so hoffe ich, dieselbe werde bedenken, daß der ehr-würdige und väterliche Charakter, den ihr mir auf eine soverbindliche Weise meinem Schutze empfehlt, dem Zufall nichtausgesetzt werden kann, ohne daß auch ein ehrlicher Kerl,Philip Forester genannt, in einige Gefahr geräth ein Ka-merad , mit dem ich jetzt seit 3o Jahren in Gesellschaft lebe,und von dem ich mich durchaus nicht trennen will, obgleicheinige Leute ihn für einen Gecken halten."

Wohlan, Sir Philip, Ihr seid der beste Richter in Eureneigenen Angelegenheiten; ich besitze kein Recht, mich cinzu-mischen Ihr seid nicht mein Gemahl."

Gott behüte!" fiel Sir Philip hastig ein, er fugte je-doch sogleich hinzu:Gott behüte, daß ich meinem FreundeSir Geoffrey ein so unschätzbares Juwel rauben sollte!"

Ihr seid jedoch der Gatte meiner Schwester," erwidertedie Dame,und ich vermuthe, daß Ihr ihre jetzige Niederge-schlagenheit erkannt habt."

Wenn eine Sache, von der ich den ganzen Tag früh vomMorgen an bis spät in die Nacht hören muß, erkannt werdenkann," sagte Sir Philip,so muß ich allerdings etwas davonwissen."

Ich mache keine Ansprüche, Sir Philip," erwiderte LadyBothwell,auf die Fähigkeit, Euch eine Erwiderung mit glei-chem Witz zu geben; Ihr müßt jedoch erkennen, daß alleNiedergeschlagenheit Eurer Gemahlin durch Besorgnisse hin-sichtlich Eurer persönlichen Sicherheit veranlaßt ist."

In dem Fall muß ich erstaunen, daß Lady Bothwell