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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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tung als vor einer Dame hegte, die ihm häufige Vorstellungenstets mit Frcimuth und bisweilen mit Strenge machte, ohnefich durch seinen Spott oder das Blendwerk seines Rufes ab-schreckcn zu lassen.

Einige Tage vor der Abreise Sir Philip's nahm LadyBvthwell sich die Freiheit, ihm in Gegenwart ihrer Schwesterdie bestimmte Frage vorzulcgen, welche dieselbe oft an ihnzu richten gewünscht, aber niemals gewagt hatte.

Bitte, Sir Philip, welchen Weg wollt Ihr einschlagen,wenn Ihr das Festland erreicht habt?"

»Ich reise von Leit- nach Helvoetsluys mit einemPostschiffe."

Das verstehe ich vollkommen," sagte Lady Bothwell mittrockenem Ausdruck,und begreife ebenso gut, daß Ihr nichtlange in Helvoetsluys bleiben wollt; somit wünsche ich zuerfahren, was das nächste Ziel Eurer Reise ist."

Ihr legt mir da, theure Dame," erwiderte Sir Philip,eine Frage vor, die ich noch nicht selbst an mich zu richtengewagt habe. Die Antwort ist vom Kriegsglück abhängig.Ich begebe mich natürlich zum Hauptquartier, an welchemOrte sich dasselbe auch befinden mag, gebe meine Empfeh-lungsbriefe ab, lerne soviel von der edlen Kriegskunst, alsfür einen armen pfuschenden Liebhaber genügt, und sehe mirdann die Dinge an, von denen wir so Mancherlei in denZeitungen lesen."

Und, wie ich hoffe, Sir'Philip," sagte Lady Bothwell,werdet Ihr nicht vergessen, daß Ihr ein Gemahl und Vaterseid; wenn Ihr es für paffend haltet, Euren militärischenLaunen Euch hinzugcben, so werdet Ihr Euch nicht in Ge-fahren einlaffen, deren Bestehen sich nur für Personen vomGewerbe eignen."