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für die kleinen Vergnügungen des guten Ritters bestimmtwar. Ungeachtet aller weisen Meinungen seiner Freundinnenbrachte Sir Philip seine gute Laune überall außerhalb seinesHauses an, und ließ dort seine Frau in Einsamkeit sichhärmen.
Zuletzt beschloß Sir Philip, als er sich wegen Geldange-legenheiten in Verlegenheit befand, und sogar über die kurzeZeit verdrießlich wurde, die er in seinem ihm langweiligenHause verbringen mußte, eine Reise nach dem Festlande alsFreiwilliger in dem damaligen Kriege zu machen. Dies Ver-fahren war damals bei modischen Leuten gewöhnlich; unserRitter glaubte vielleicht, daß ein kleiner Anstrich von militä-rischem Charakter, welcher gerade genügen würde, um seineEigenschaften als Leau garpon zu erhöhen, ohne demselbeneinige Pedanterei zu crtheilen, ihm von großen Nutzen seinwerde, um die hohe Stellung zu behaupten, welche er in denReihen der Mode cinnahm.
Sir Philip's Entschluß erfüllte sein Weid mit den schmerz-haftesten Schrecken, welche dem würdigen Baronet so widerlichwaren, daß er, seiner Gewohnheit entgegen, sich einige Mühegab, ihre Besorgnisse zu vermindern; er veranlaßte sie nocheinmal zum Weinen, wobei Ihr Kummer nicht gänzlich un-vermischt mit Vergnügen war. Lady Bothwell ersuchte SirPhilip um die Erlaubniß, ihre Schwester und deren Familiewährend seiner Abwesenheit auf dem Festlande in ihr eigenesHaus aufzunehmen, als werde ihr dadurch eine Gunstbezeu-gung erwiesen. Sir Philip gab sehr gern seine Einwilligungzu einem Vorschläge, welcher ihm Kosten ersparte und alberneLeute zum Schweigen brachte, die von verlassener Frau undFamilie hätten reden können, und endlich auch der Lady Both-well nicht unangenehm war, vor welcher er stets einige Ach-