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findet; sie gleicht nämlich dem Geizhals, welcher das Goldversteckt, hinsichtlich dessen er wünscht, daß cs Niemand nachseinem Tode genieße.
Meine Unterhaltung mit Tante Margaret bezieht sich imAllgemeinen wenig auf Gegenwart und Zukunft; für die Ver-gangenheit besitzen wir, soviel wir brauchen, und Keines vonuns wünscht sich mehr; hinsichtlich der Zukunft hegen wir fürdiese Seite des Grabes weder Hoffnung, noch Furcht, nochängstliche Wünsche» Wir blicken deßhalb natürlicherweise indie Vergangenheit zurück, und vergessen das jetzt verschwun-dene Vermögen, sowie die verminderte Bedeutung unsererFamilie, indem wir uns der Stunden ihres Rcichthums undGlückes erinnern.
Nach dieser kleinen Einleitung wird der Leser von derTante Margaret und ihrem Neffen genug wissen, um folgen-des Gespräch zu begreifen.
Als ich letzte Woche an einem Sommerabend die alteDame besuchte, bei welcher ich jetzt meinen Leser eingeführthabe, wurde ich von ihr mit der gewöhnlichen Liebe undGüte empfangen, während sie zugleich zerstreut und zumSchweigen geneigt schien. Ich fragte sie nach dem Grunde.»Die alte Kapelle," sagte sie, „ist ausgeräumt worden; JohnClayhudgeonS hat wie es scheint bemerkt, daß die dort befind-liche Erde — wie ich glaube, der Staub unserer Vorfahren— sich sehr gut zur oberen Düngung unserer Wiesen eigne."
Hier fuhr ich mit größerer Heftigkeit auf, als es mir seitJahren gewöhnlich war. Ich setzte mich jedoch wieder hin,als meine Tante ihre Hand auf meinen Aermel legend hin-zufügte: „Die Kapelle, mein Lieber, ist lange als Gemeinde-grund betrachtet, und als Hühnerhaus benützt worden, wiekönnt Ihr also etwas dagegen haben, daß der Mann sein