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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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hätte achten sollen, wie den einmal niedergeschriebenen Wor-te» die meiste Wirkung ertheilt werden könne, empfand ichdas unangenehme Bewußtsein, daß sie weit besser hätten seinkönnen und auch wirklich hätten sein muffen; indeß die Ge-sellschaftwurde zuletzt sehr gespannt, als wir nach Ost-Indienkamen, obgleich eine alte Dame deren Zunge seit einer Stundeungeduldig gewesen war, bei der Erwähnung von Tigernmit den Worten cinfiel: «Herr Croftangrp hat wahrscheinlichniemals die Geschichte vom Tiger Tullidef gehört?" Siehätte beinahe die ganze Geschichte als Episode in meine Ge-schichte eingeschoben. Sie wurde jedoch zur Vernunft ge-bracht, und die nachfolgende Erwähnung non Shwals, Dia-manten, Turbans und Schärpen hatte die gewöhnliche Wir-kung, daß sie die Einbildungskraft der schönen Zuhörcrinnen inlebhafter Weise aufregte. Bei dem Untergange des treulosenLiebhabers in so furchtbarer und ungewöhnlicher Weise hatteich, wie zu erwarten stand, das gute Gluck, den Ausdruckpeinlicher Spannung zu erregen, welche man dadurch erkennt,daß der Athem durch die zusammcngcdrückten Lippen einge-zogen wird; ja, ein Mädchen von vierzehn Jahren kreischtesogar wirklich aus.

Zuletzt war meine Ausgabe beendigt, und der schöne Kreisvon Zuhörerinnen ließ Düste auf mich herabregncn, ebensowie die Damen im Karneval die Stutzer mit Bonbons be-werfen und sie mit gewürzten Getränken überschwemmen. Ichvernahm Worte, wieschön" undungemein interessant," undoh, Herr Croftangrp" undIhnen sehr verbunden," undwelch ein entzückender Abend" undoh, Miß Catie, wiekonntet Ihr die Sache so lange geheim halten!" Währenddie theuren Seelen mich so mit Rosenblättern überschütteten,riß die alte Dame sie ohne Gnade durch eine Untersuchung