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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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über Shwals fort, wobei sie die Unverschämtheit hatte zusagen, dieselbe sei ganz allein durch meine Geschichte veran-laßt. Miß Catie bemühte sich vergeblich, den Fluß ihrer Be-redtsamkeit aufzuhaltcn; die alte Dame schlug alle andern Ge-sprächsgegenstände aus dem Felde und machte von den ächtindischen Shwals einen Abstecher zu den nachgeahmten, diejetzt von Paislcy aus wirklicher Thibetwolle verfertigt wer- Hden, und die man von den ächten nur an einem unnachahm-lichen Kreuzstich in der Bordirung unterscheiden kann.Esist sehr gut," sagte die alte Dame, indem sie sich mit einemprächtigen Shwal umhüllte,daß man auf irgend eine Weiseein Ding, welches so Guineen kostet, von einem andern un-terscheiden kann, das zu 5 Guineen verkauft wird, aber sicher-lich gibt es kaum Einen unter 10,000, welcher den Unterschiedzu erkennen vermag."

Die Höflichkeit einiger der schönen Damen bemühte sichjetzt das Gespräch auf den vergessenen Gegenstand der Zu-sammenkunft zurückzuführen.Wie konntet Ihr, Herr Croft-angrp, alle diese hartklingende Worte über Indien einsammeln?

Ihr seid ja niemals dort gewesen?"

Nein, Madame, dieser Vortheil ist mir nicht zu Theilgeworden; jedoch wie die nachahmenden Arbeiter Paisley's1 habe ich meinen Shwal so gewählt, daß ich in den Einschlagetwas ächte Thibetwolle einbrachtc. Diese hat mir mein aus-gezeichneter Freund und Nachbar, Oberst Mackerris, geliefert,einer der besten Gesellen, welche jemals ein hochländischesMoor betraten, oder in eine indische Dschungel eindrangcn."Meine Vorlesung jedoch, obgleich nicht durchaus und gänzlichnach meinem Geschmack, hat mich gewissermaßen auf das we-niger gutmüthige und zurückhaltende Urtheil der Welt vor-bereitet. Ein Mann muß zuerst dem Rappier gegenüberDas geführt- Schloß u. and. Erzähl. 55