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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Mittel, die er der leidenschaftlichen Begierde eines wollüsti-gen Tyrannen entgegen setzen konnte. Ein Liebhaber derRomantik batte vielleicht auf Mittel gedacht, sie durch Ge-walt oder List zu erlösen, allein Hartlcy, obgleich ein Mannvon Muth, besaß nicht den Geist der Abenteuer, und würdejeden Versuch der Art als verzweifelt betrachtet haben.

Sein einziger Hoffnungsstrahl entsprang aus dem Ein-drücke, den er offenbar auf den älteren Fakir gemacht hatte.Zu Einem war er jedoch fest entschlossen, nämlich die Sache,worin er sich eingelassen hatte, nicht aufzugebcn, so langenoch die geringste Hoffnung vorhanden war. In seinem Be-ruf hatte er oft ein schnelles Wiedererschcinen der Lebenskraftim Auge von Kranken gesehen, die scheinbar durch die Handdes Todes erstarrt waren; er hatte bei moralischem UnglückVertrauen auf einen Erfolg durch denjenigen verlangt, wel-cher ihm oft bei Beseitigung des physischen Elends zu Theilgeworden war.

Während Hartley sich solchem Nachdenken hingab, wurdeseine Aufmerksamkeit durch ein Geschützfeuer von den Basteiender Stadt erweckt; als er seine Augen nach der Richtunghinwandte, erblickte er auf der nördlichen Seite von Banga-lore einen Schwarm von Reiterei, welche ungeordnet voransprengte, die Sperre in allen verschiedenen Stellungen schwangund die Pferde zum Galopp spornte. Die Staubwolken,welche dieser Vorhut voran gingen, ließen ebenso wie derRauch der Geschütze nicht deutlich das folgende Hauptcorpserkennen, allein die unbestimmte Erscheinung von Elephantenmit Senften und königlichen Bannern in der Staubwolke,verkündete deutlich die Rückkehr Tippu's nach Bangalore,während lauter Zuruf und unregelmäßige Musketcnsalvendie wirkliche oder angebliche Freude der Einwohner andeu-