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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
845
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die Aussicht auf die Gärten, welche Tippu in einem Viertelder Stadt xrrichtet hatte. Die prächtigen Zelte der haupt-sächlichsten Personen glänzten von Seide und Gold; Speeremit vergoldeten Spitzen oder Pfähle mit goldenen Kugelnentfalteten zahlreiche kleinere mit dem Namen des Prophetenbeschriebene Banner. Dicß war das Lager der Biegom Mu-lle Mahul, welche mit einem kleinen Korps ihrer Truppen,ungefähr 200 Mann, die Rückkehr Tippu's unter die Mauernvon Bangalore erwartete. Die besonderen Gründe derselbenfür die Zusammenkunft sind dem Leser bekannt; dem Volkeschien der Besuch der Biegom nur als eine Handlung derAchtung, welche schwächere und untergeordnete Fürsten häufigden Beschützern, von denen sie abhängig waren, erwiesen.

Der Sirdar des Nawob, nachdem er Gewißheit über dieThatsachen erlangt hatte, schlug sein Lager vor dem der Bic-gom, jedoch in der Entfernung von etwa einer Viertelstundeauf, und sandte in die Stadt einen Boten, um dem PrinzenTippu sogleich bei dessen Ankunft anzukündigen, daß er mitdem englischen Wakiel hier angelangt sei.

Der Lärm beim Aufschlagen reicher Zelte war bald vor-über; Hartley ging einsam und traurig unter dem Schatteneiniger Magnolien spazieren, und blickte auf die entfaltetenBanner im Lager der Biegom, während er bedachte, daßMenie Gray sich unter diesen Zeichen des Mahomedanismusbefand, und von einem ruchlosen so wie verrätherischen Ge-liebten zum Schicksal der Sklaverei unter einem heidnischenTyrannen bestimmt war. Das Bewußtsein, sich in ihrerNähe zu befinden, erhöhte den bitteren Schmerz, womit Hart-ley ihre Lage betrachtete, und die geringen Aussichten über-dachte, die ihm dargeboten, waren, sie allein durch Gründeder Vernunft und Gerechtigkeit zu retten die einzigen