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Sie wurde wiederum von Scheikh Ali unterbrochen, wel-cher, sich unmittelbar an Hartley wendend, ihm die Fragevorlegte: „Hast du, Feringi, von sonst einem Verrath gehört,den dieser Kafr (Ungläubiger) gegen den Nawob Bchoderim Sinn hat?"
„Von einem Vcrräther kommt Verrath," sagte Hartley,„um aber nach meinem Wissen zu reden, so ist mir ein solcherPlan nicht bekannt."
„Wahrheit liegt in den Worten dessen," sprach der Fakir,„welcher seinen Feind nur nach seiner Kenntniß anklagt;was du gesprochen hast, wird dem Nawob vorgelegt werden;der Ausgang wird sein, wie Allah und Er es will- Mittler-weile kehre zu deinem Khan zurück und bereite dich, denWakiel deiner Regierung zu geleiten, welcher mit der Mor-gendämmerung nach Bangalore, der starken, glücklichen undheiligen Stadt aufbrechen wird. Friede sei mit dir! Ist esnicht so, mein Sohn?"
Barak, an den diese Worte gerichtet wurden, erwiderte:„wie mein Vater gesprochen hat."
Hartley blieb nichts übrig als aufzustehen und mit dergewöhnlichen Phrase Abschied zu nehmen. „Salam, GottesSegen sei mit Euch!"
Sein jugendlicher Führer, welcher außen auf seine Rück-kehr gewartet hatte, brachte ihn nach seinem Khan auf Neben-wegen zurück, die er ohne ein leitendes Steuer nicht hättefinden können- Mittlerweile blieben seine Gedanken auf dieUnterredung gerichtet. Er wußte, daß man den Priesternder Moslem nicht durchaus trauen könne. Der ganze Auf-tritt konnte in Folge eines Entwurfes von Barak stattgefun-den haben, damit derselbe sich den Schutz eines Europäersin einer so zarten Angelegenheit vom Halse schaffe; er be-