wohnheiten, um den Erfolg seines Gesuches durch Uebereilungin Frage zu stellen; er wartete so lange, bis er eine Auffor-derung zum Neben erhielt. Dieselbe trat zuletzt ein undging von Barak aus.
„Als der Pilger Barak," sagte derselbe, „in Madraswohnte, hatte er Augen und eine Zunge; jetzt aber wird ergeleitet durch die seines Vaters, des heiligen Scheikhs AliBen Khaledoun, welcher der Vorsteher seines Klosters ist."
Die äußerste Dcmuth hielt Hartlcy für unverträglich mitdem angeblichen Besitz höheren Einflusses, welchen Barakwährend seines Aufenthaltes in der Präsidentschaft gezeigthatte, allein Ucbertreibung der eigenen Wichtigkeit ist eineSchwäche bei Allen, die sich in einem fremden Lande befinden.Er wandte sich deßhalb an den älteren Fakir und berichteteihm in so wenig Worten wie möglich den schändlichen Plan,um Menie Gray in die Gewalt und in die Hände des Prin-zen Tippu zu liefern; er brachte sein Gesuch für die Dazwi-schenkunft des ehrwürdigen Vaters beim Prinzen und beidessen Vater selbst, beim Nawob, mit den lebhaftesten Aus-drücken der Ueberredung vor.
Der Fakir hörte mit unbeugsamem und unbeweglichemAusdruck, demjenigen ähnlich, womit ein hölzernes Heiligen-bild auf die leidenschaftlich Flehenden herabblickt. Es ent-stand eine zweite Pause. Hartlcy widerholte mehr als Ein-mal sein Gesuch, mußte aber zuletzt aus Mangel an Stoffseine Rede schließen.
Das Stillschweigen wurde vom älteren Fakir unterbro-chen, welcher, nachdem er auf seinen jüngeren Gefährten einenBlick mit der Wendung des Auges, jedoch ohne die geringsteAenderung in der Stellung und Wendung des Körpers, geworfenhatte, sagte: „Der Ungläubige hat wie ein Dichter gesprochen;