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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Er erfuhr alsbald, daß der Fakir sich in der Moschee, wie ererwartet hatte, befinde, und sich mit der heiligen Verrichtung,Koran-Stellen und deren beste Erklärungen zu lesen, be-schäftige. Es war unmöglich, ihn in seinem frommen Tag-werke zu unterbrechen, und derselbe Muselmann, der schonvon Hartley verwendet worden war, konnte nur durch einehohe Bestechung bewogen werden, in den Aermel des heili-gen Mannes einen Zettel mit Hartley's Namen und demjeni-gen des Khans") zu schieben, worin der Wakiel cingekehrtwar. Die Mittelsperson brachte als Antwort zurück, daß derFakir, wie sich erwarten lasse, in seinen heiligen Dienst ver-sunken, keine sichtbare Aufmerksamkeit auf das Zeichen derAnmeldung gerichtet habe, welches ihm vom Feringi Sahib(europäischen Herrn) gesandt worden sei. Außer sich über de»Verlust der Zeit, von welcher ein jeder Augenblick kostbarwar, bemühte sich Hartley zunächst den Muselmann zu über-reden, daß er des Fakir's Andacht durch eine mündliche Bot-schaft unterbreche; der Mann wurde jedoch schon bei dembloßen Vorschläge zornig.

Hund von einem Christen," sagte er,wer bist du unddein ganzes Geschlecht, daß Barak cl Hadschi einen göttli-chen Gedanken wegen eines Ungläubigen, wie du, verlierensollte?"

Der unglückliche Hartley war in solcher Weise erbittert,daß er die Selbstbeherrschung verlor; er stand im Begriff,persönlich in die Moschee zu dringen, indem er hoffte, dieförmliche und verlängerte Vorlesung, die in den Gängen desGebäudes an dessen äußeren Seiten ertönte, zu unterbrechen,als ein alter Mann ihm die Hand auf die Schulter legte,

") Orientalische Herberge.