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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
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mit seinen Freunden, nm sich mit ihr zu vermählen und sienach Hause zu bringen- Sie ritt auf einem Tatoo, einem klei-nen, dem Lande eigenthümlichen Pferde, während Sadhu undseine Freunde ihr freudig und stolz zu Fuß vorangingen. Alssie dem Bache sich näherten, wo die Reisenden gerastet hat-ten, vernahmen sie ein furchtbares Gebrüll, von einem Noth-schrei begleitet. Sadhu Sing, der sich sogleich umwandtc,erblickte keine andere Spur seiner Braut, als daß ihr Pferdwild nach einer Richtung rannte, während das lange Grasund die Binsen der Dschungel sich in der anderen wie kleineWirbel des Oceans bewegten, wenn ein Hai dicht unter derOberfläche herschießt. Sadhu zog de» Säbel und stürzte indieser Richtung vorwärts; die Uebrigen der Gesellschaft blie-ben regungslos, bis sie durch ein kurz dauerndes Gebrüll desTodesschmerzes aufgeweckt wurden- Sie stürzten sich mit ge-zogenen Säbeln in den Dschungel, wo sie bald Sadhu Singfanden, wie ek in seinen Armen den leblosen Leib seiner Brauthielt, während in etwas weiterer Entfernung der Leichnameines Tigers durch einen solchen Hieb in den Hals entseeltlag, wie ihn nur die Verzweiflung selbst führen konnteder unglückliche Bräutigam wollte Niemand gestatten, sich inseinen Kummer einzumischen. Er grub ein Grab für seineMorah, errichtete über demselben dies rohe Denkmal, welchesdie Reisenden sahen, und verließ seitdem niemals den Platz.Die Raubthiere selbst schienen seinen äußersten Schmerz zuachten oder zu fürchten. Seine Freunde brachten ihm Nah-rung und Wasser aus dem Bach, allein er lächelte weder,noch gab er ihnen ein Zeichen der Anerkennung, wenn sie ihmnicht Blumen brachten, um das Grab der Morah zu schmücken.Vier oder fünf Jahre waren nach Angabe des Führers ver-flossen, seit Sadhu Sing unter den Trophäen seines GramesDas g-fährl- Schloß u. and. Erzähl- S3